Sonntag, 7. Oktober 2012

Creme de citron und Tarte au citron

Beim Backen halt ichs für gewöhnlich ähnlich wie Arthurs Tochter , ich lass es einfach!
Wenn es aber doch mal sein muss, bin ich begeistert von einfachen Rezepten, die dennoch gut ankommen, zum Beispiel diese:

Für die Creme de citron den Abrieb von 3 Zitronen (bei microplane  reicht eine!) und den Zitronensaft mit 150 gr Zucker und 1 Eßl. Mondamin aufkochen. 80 gr Butter in kleinen Stücken nach und nach unterrühren.
3 Eier verquirlen und zufügen, bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis die Masse dickflüssig wird.



In heiß ausgespülte twist-off Gläser füllen, auf den Kopf gestellt abkühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank mindestens 2 Wochen.


Für die Tarte au citron eine Pate brisée herstellen,

dazu 200 gr Mehl mit 100 gr. Butter mit der Hand krümelig kneten, dann 2 Eßl. Zucker, 2 Tl. Vanillezucker (habe ich im Glas als Zucker mit Vanillestange immer vorrätig, viel besser als der von Dr.Ö.) und knapp 100 ml Wasser zufügen und zum Teig kneten. Wasser vorsichtig zugeben, Menge kommt auf den Mehltyp an; notfalls noch etwas Wasser oder Mehl zufügen. In Folie schlagen und für mind. 30 Min. in den Kühlschrank.

Teig dünn ausrollen und in der Form ein paar Mal mit der Gabel einstechen. Bei 180° in etwa 20-30 Minuten hellbraun ausbacken.

Die leicht abgekühlte Tarte mit der Creme de citron füllen, ganz auskühlen lassen.



Wie ihr seht, ist auch nicht immer alles so formschön, wenn man wenig Übung hat, aber ... es hat geschmeckt!!!

Übrigens kann man die Pate brisée (sorry, den accent circonflex such ich auf meiner Tastatur vergeblich) auch hervorragend zur Tarte aux pommes weiter verarbeiten:

dazu 3 Äpfel schälen und in Streifen geschnitten spiralförmig auf die Tarte platzieren,
2 Naturjoghurt mit 1 Ei und 3-4 Tl. Vanillezucker verrühren, auf der Tarte verteilen. Nochmals mit
3 Tl Zucker (evtl. auch mit Zucker und Zimt) bestreuen und

etwa 45 Minuten bei 180° abbacken.

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